Am 09. Mai waren Maestro Capizzi und Guro Sgobba auf dem Orientalischen Markt in Burbach vertreten. Mit einer eindrucksvollen Vorführung aus dem Programm „Silat Tomoi“ präsentierten die beiden Trainer praxisnahe Beispiele moderner waffenloser Selbstverteidigung. Gezeigt wurden dynamische Techniken, schnelle Reaktionen und effektive Anwendungen für realistische Selbstschutzsituationen. Der Beitrag auf der Bühne fand großen Zuspruch beim Publikum und wurde von den Zuschauern mit viel...
Am Montag durfte ich zwei intensive Einheiten in der Gemeinschaftsschule Katarina Weißgerber Schule unterrichten – mit den Schwerpunkten Filipino Boxing Silat Takedowns, Ilmkhal Tomoi und Selbstverteidigung. Zwei Gruppen, doppelte Energie, doppelt so viel Spaß! 💥 Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie schnell die Schüler lernen, sich weiterentwickeln und mit voller Motivation dabei sind. Neben Technik und Bewegung geht es vor allem um Selbstvertrauen, Respekt und die richtige...
Kampfkünste vs. echter Kampf Der Unterschied zwischen dem Erlernen von Kampfkünsten und dem Erlernen, wie man wirklich kämpft. Das war eine Interessante offene Meinungsfreie Diskussion hier mal zusammengefasst: Es ist nicht ungewöhnlich, dass Menschen jahrelang Kampfsportunterricht nehmen und trotzdem nicht in der Lage sind, ihre Kunst in echten Situationen außerhalb des Trainingsraums anzuwenden. Kampf ist ein Wort, das in den Medien der Kampfkünste sehr häufig verwendet wird. Viele...
„Eine Technik tausendmal geübt ist mehr wert als tausend Techniken nur einmal zu trainieren.“ 🥋 Warum dieser Satz so kraftvoll ist In der Kampfkunst, im Sport – und eigentlich in jedem Lebensbereich – liegt wahre Stärke nicht in der Menge dessen, was wir wissen, sondern in der Tiefe dessen, was wir wirklich beherrschen. Viele suchen ständig nach neuen Techniken, neuen Trends, neuen „Geheimnissen“. Aber der Schlüssel liegt oft genau dort, wo es langweilig und wiederholend...
Der Ausdruck „die unbarmherzige Logik der Gewalt“ ruft ein starkes, fast philosophisches Bild hervor. Ich verstehe darunter: • Gewalt folgt eigenen, kalten Gesetzen, die sich der Moral oder Menschlichkeit entziehen. • Sie entwickelt eine Dynamik, in der Ursache und Wirkung brutal, aber folgerichtig aufeinander folgen – z. B. Vergeltung ruft Gegengewalt hervor. • „Unbarmherzig“ bedeutet hier, dass diese Logik keine Rücksicht, kein Mitleid, kein Mitgefühl kennt – sie ist...
Die wahre Essenz der Kampfkunst liegt nicht im einzelnen Schlag, sondern in der Fülle der Möglichkeiten, die hinter ihm stehen. Ein Meister vertraut nicht nur auf die eine Technik, sondern trägt die Kraft in sich, zehnfach zurückzuschlagen, wenn es nötig ist. Dieses Übermaß schafft innere Sicherheit – und es zeigt sich nach außen als Ausstrahlung, Haltung und Stärke. Doch Meisterschaft bedeutet weit mehr als körperliche Kraft. Sie entsteht, wenn Körper, Geist und Wille in Einklang...
🥋 Kampfkunst und Deutsche Einheit So wie im Kampfsport Körper und Geist in Einklang gebracht werden, erinnert uns der Tag der Deutschen Einheit daran, dass auch eine Gesellschaft nur stark ist, wenn sie ihre inneren Spaltungen überwindet und zusammenhält. Kampfkünste lehren uns, dass der Kampf nicht immer gegen den anderen gerichtet ist, sondern oft gegen das eigene Ego. Auch die Wiedervereinigung war kein Sieg des einen über den anderen, sondern ein gemeinsamer Weg zu mehr Freiheit und...
Die Technik, ist in mehreren Kampfkünsten bekannt und läuft oft unter dem Prinzip „Zerstörung“ (Destruction) – also den gegnerischen Angriff nicht nur zu blocken, sondern aktiv zu schädigen. 🔹 In Panantukan (philippinisches Boxen): Man spricht von gunting („Schere“) oder destructions. Trifft der Gegner mit einem Jab oder Cross, kannst du deinen Ellbogen so anwinkeln, dass seine Faust beim Einschlag auf deinen harten Ellbogen prallt. Ziel: sofortige Schädigung von Handknöcheln...
Teil 3 – Leidenschaft Für den Meister endet die Kampfkunst nicht an der Tür des Dojos. Er lebt sie auch im Alltag – in seiner Haltung, in seiner Gelassenheit, sogar in seiner Atmung. Die Kampfkunst ist für ihn keine Tätigkeit mehr, sondern ein Seinszustand. Viele Schüler hingegen trennen: Kampfkunst ist für sie eine Aktivität, die sie zwei- oder dreimal die Woche im Training ausüben. Sie erleben Fortschritte, sie lernen Techniken – aber außerhalb der Halle legen sie den Anzug ab...
Für den Meister ist Geduld selbstverständlich. Er weiß: Fortschritt braucht Zeit. Jede Technik, jeder Wurf, jede Bewegung ist ein Prozess – sie reifen langsam wie guter Wein. Der Schüler hingegen will schnelle Ergebnisse. Schon nach zehn Versuchen denkt er: „Warum gelingt mir der Wurf nicht?“ Er sieht nur die eine Hürde vor sich, die ihn blockiert. Der Meister dagegen sieht das Ganze Bild. Er weiß, dass es Hunderte, vielleicht Tausende Wiederholungen braucht, bis eine Technik in...