Kampfkunst vs. Realität

Kampfkünste vs. echter Kampf

Der Unterschied zwischen dem Erlernen von Kampfkünsten und dem Erlernen, wie man wirklich kämpft. Das war eine Interessante offene Meinungsfreie Diskussion hier mal zusammengefasst: 

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Menschen jahrelang Kampfsportunterricht nehmen und trotzdem nicht in der Lage sind, ihre Kunst in echten Situationen außerhalb des Trainingsraums anzuwenden.

Kampf ist ein Wort, das in den Medien der Kampfkünste sehr häufig verwendet wird. Viele sogenannte „Kampfkünste“ sind mittlerweile nur noch Formen des Fitnesstrainings (z. B. Boxercise, Tae Bo), die zu künstlerischen oder charakterbildenden Zwecken genutzt werden.
Ein weiterer Trend ist, Kampfkünste in sportliche Wettkämpfe zu verwandeln. Es wäre für Schüler wichtig zu erkennen, dass es einen Unterschied zwischen sportlichen Wettkämpfen (wie z. B. UFC) und echtem Kampf gibt.
Das eine basiert auf Ego, Sieg und öffentlicher Unterhaltung, das andere auf Notwendigkeit und Überleben.

Hier sind einige Punkte, die den Unterschied zwischen einem sportlichen Wettkampf und einem echten Kampf deutlich machen:


 1. Im sportlichen Wettkampf gibt es Einverständnis,
echte Kämpfe beruhen auf Überraschungstaktiken (z. B. Drohgebärden, Beleidigungen, sinnlose Fragen usw.), um dich auf einen plötzlichen Angriff vorzubereiten.
 2. Im sportlichen Wettkampf ist der Abstand groß (meistens 4–5 Meter oder mehr),
während Straßenkämpfe oft auf 1–1,5 Meter oder weniger stattfinden – was die meisten Kontertechniken sehr schwierig macht, da die menschliche Reaktionszeit auf so kurze Distanz begrenzt ist.
 3. Im sportlichen Wettkampf gibt es eine Erkundungsphase vor dem eigentlichen Engagement,
z. B. indem man sich umkreist, um den Gegner „abzutasten“ mit Täuschungen, Finten und Jabs.
Auf der Straße ist das anders – Kriminelle sind nicht so dumm, dich zu warnen, und du hast keine Zeit, dich in Runden einzuteilen. Du hast vielleicht 10 Sekunden, bevor weitere Gegner auftauchen.
 4. Im sportlichen Wettkampf ist es eine gute Taktik, den Gegner zu Boden zu bringen,
in einem Straßenkampf wäre das jedoch selbstmörderisch – wegen der Realität mehrerer Angreifer. Menschen, die Kämpfe provozieren, sind feige und bewegen sich meist in Gruppen.
 5. Im sportlichen Wettkampf gibt es Gewichtsklassen,
im echten Kampf natürlich nicht.
 6. Im sportlichen Wettkampf kannst du Videoaufnahmen deines Gegners studieren,
was dir ermöglicht, Strategien und Anpassungen vorzubereiten.
Im echten Kampf hast du keine Ahnung, was der andere kann, also kannst du keine spezifische Strategie anwenden – du musst instinktiv handeln.
 7. Im sportlichen Wettkampf musst du dir keine Sorgen über Waffen oder mehrere Gegner machen.

Die obige Liste war eine offen Meinungsfreie Diskussion , was ein echter Kampf im Vergleich zu einem sportlichen Wettkampf ist.